Rekordjagd vorerst gestoppt: Gewinnmitnahmen bei Infineon zwingen den DAX in die Boxengasse!
Nach drei Tagen unter Volldampf und historischen Höchstständen legt der DAX eine unvermeidliche Verschnaufpause ein. Dass die beispiellose Rekordjagd vorerst ins Stocken gerät, kommt für erfahrene Marktakteure keineswegs überraschend. Als massiver Bremsklotz erwies sich zur Wochenmitte ausgerechnet Infineon: Zwar meldete der Konzern einen formidablen Rekordumsatz, doch nach einem rasanten Kursaufschlag von 15 Prozent binnen zwei Tagen machten die Investoren rigoros Kasse. Die Aktie sackte um über 5 Prozent ab. Wachsende Befürchtungen, dass der aktuelle Halbleiter-Zyklus seinen Zenit überschritten haben könnte, gepaart mit zunehmendem Konkurrenzdruck aus China, lieferten den Bären die nötigen Argumente und bremsten den gesamten Leitindex aus.
Crash-Propheten wittern Morgenluft: Warum eine gesunde Korrektur keine Panik rechtfertigt!
Wie so oft nach derart steilen Kursanstiegen, melden sich nun die ersten Crash-Propheten lautstark zu Wort. Doch nüchtern betrachtet ist Panik völlig unangebracht: Es fehlt schlichtweg die fundamentale Substanz eines unerwarteten Schock-Impulses, der die Märkte in einen echten Angstzustand versetzen könnte. Nach einer massiven Rally von über 7 Prozent in nur neun Handelstagen sind einsetzende Rücksetzer keine Vorboten eines Crashs, sondern klassische, gesunde Gewinnmitnahmen. Charttechnisch besitzt der DAX sogar Spielraum bis auf 25.100 Punkte, ohne den intakten Aufwärtstrend auch nur im Ansatz zu gefährden. Zudem präsentiert sich der Index dank einer wiedererstarkten SAP und positivem Momentum bei Werten wie Bayer und Fresenius strukturell äußerst ausbalanciert und widerstandsfähig.
Pulverfass Nahost: Das unberechenbare Pendel der Diplomatie diktiert den Börsentakt!
Die absolute Wildcard für die kommenden Handelstage bleibt jedoch die geopolitische Arena. Die hochbrisanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran fungieren als das entscheidende Zünglein an der Waage. Je nachdem, in welche Richtung das diplomatische Pendel ausschlägt, drohen sofortige Reaktionen auf dem Energiemarkt, die unmittelbar auf die Aktienmärkte durchschlagen würden. Zwar entfalten die laufenden Verhandlungen derzeit noch eine stützende Wirkung und halten den Ölpreis in Schach, doch angesichts der enormen Volatilität in dieser Region kann die Stimmung jederzeit abrupt kippen. Für Anleger bleibt höchste Wachsamkeit das oberste Gebot.
Bei den bereitgestellten Informationen handelt es sich nicht um Anlageanalysen. Das Material wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit von Investment Research erstellt und ist daher als Marketingmitteilung zu betrachten.
Alle Informationen wurden von ActivTrades ("AT") erstellt. Die Informationen enthalten weder eine Aufzeichnung der Preise von AT noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in einem Finanzinstrument. Es wird keine Zusicherung oder Gewährleistung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben.
Das zur Verfügung gestellte Material bezieht sich nicht auf das spezifische Anlageziel und die finanzielle Situation der Person, die es erhält. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. AT bietet einen reinen Ausführungsdienst an. Folglich geschieht jede Person, die auf der Grundlage der bereitgestellten Informationen handelt, dies auf eigenes Risiko. Prognosen sind keine Garantien. Ein regulierter Status garantiert keine Sicherheit. Die Zinssätze können sich ändern. Politisches Risiko ist unvorhersehbar. Maßnahmen der Zentralbank können variieren. Die Werkzeuge der Plattformen garantieren keinen Erfolg.